Burnout-Prävention

Burnout-Prävention für Führungskräfte — bevor es das Unternehmen merkt.

Stressbewältigung und Burnout-Prävention für CEOs, Geschäftsführer und Führungskräfte: Frühwarnzeichen ernst nehmen, Belastung steuern, handlungsfähig bleiben. Vertraulich, in Wien oder online.

Von außen sieht man lange einen funktionierenden CEO. Von innen ist oft längst nur noch Funktionieren übrig. Dieses Coaching setzt an, solange Sie noch steuern können.

Belastung auf C-Level hat eine eigene Dynamik

Führungskräfte brennen selten aus, weil sie zu viel arbeiten. Sie brennen aus, weil drei Dinge zusammenkommen: Dauererreichbarkeit, die keinen Abend mehr frei lässt; Entscheidungsdruck, der sich nicht delegieren lässt; und die Einsamkeit an der Spitze, die verhindert, dass jemand die Erschöpfung bemerkt. Wer oben steht, zeigt keine Schwäche — und genau das macht die Lage gefährlich. Das Umfeld sieht Leistung, solange die Zahlen stimmen. Dass der Preis dafür jede Nacht steigt, sieht niemand.

Frühwarnzeichen, die Führungskräfte übersehen

Die Zeichen sind bekannt, werden auf dieser Ebene aber gern als „Phase“ abgetan:

  • Schlaf, der nicht erholt — Einschlafen gelingt, Durchschlafen nicht, der Kopf rechnet um vier Uhr früh.
  • Reizbarkeit gegenüber Menschen, die früher keine Mühe gemacht haben.
  • Entscheidungen, die vertagt werden, weil die Kraft für die Konsequenzen fehlt.
  • Zynismus — über Mitarbeitende, über Kunden, über das eigene Unternehmen.
  • Rückzug aus dem Privaten: Sport, Freundschaften, Familie werden verhandelbar.
  • Körperliche Signale, die man „nach dem Quartal“ abklären wollte.

Zwei oder drei davon über mehrere Wochen sind kein Grund zur Panik, aber ein Grund, hinzusehen.

Was Coaching leistet — und was nicht

Coaching zur Burnout-Prävention wirkt, solange Sie handlungsfähig sind. Wir klären, welche Belastungen strukturell sind — und sich durch Delegation, Rollenklärung oder ein anders aufgestelltes Führungsteam ändern lassen — und welche in Ihren eigenen Mustern liegen: dem Anspruch, alles selbst zu entscheiden; der Unfähigkeit, nicht erreichbar zu sein. Daraus entstehen konkrete Vereinbarungen mit sich selbst, die wir in den Folgeterminen überprüfen.

Was Coaching nicht ist: Therapie. Zeigen sich im Gespräch Hinweise auf eine Erkrankung — eine Depression, eine Angststörung, ein manifestes Burnout —, sage ich das offen und verweise an eine Ärztin, einen Arzt oder an Psychotherapie. Das ist kein Abbruch, sondern Teil meiner Verantwortung; Coaching kann parallel oder danach wieder sinnvoll sein.

Ganzheitlich heißt: nicht nur reden

Erschöpfung lässt sich nicht wegdenken. Deshalb geht es im Coaching auch um die Grundlagen, die auf C-Level am schnellsten geopfert werden:

  • Schlaf als nicht verhandelbare Ressource — und was Sie tun, wenn er ausbleibt.
  • Bewegung, die in den Kalender kommt wie ein Aufsichtsratstermin.
  • Grenzen: Erreichbarkeitsregeln, die Sie selbst einhalten — sonst hält sie niemand ein.
  • Delegation: Was Sie wirklich selbst entscheiden müssen, und was Sie nur aus Gewohnheit selbst entscheiden.

Dabei hilft mir, dass ich die Rolle kenne: Ich habe 33 Jahre lang geführt und weiß, wie leicht sich der eigene Körper hinter das nächste Quartal schieben lässt.

Rahmen und Vertraulichkeit

Einzelcoaching, 50 bis 90 Minuten, in Wien, in Leopoldsdorf bei Wien oder online; meist fünf bis zehn Einheiten alle zwei bis vier Wochen. Alles, was Sie sagen, bleibt vertraulich — auch dann, wenn das Unternehmen das Coaching finanziert. Der Arbeitgeber erfährt, dass Sie an Ihrer Belastbarkeit arbeiten, wenn Sie das möchten, und nie, worüber wir gesprochen haben.

Belastung macht nicht an der Bürotür halt. Für private Themen, die im Coaching aufkommen, gibt es unter fuehldichwohl.wien ein eigenes Angebot für psychosoziale Beratung. Kommt die Belastung vor allem aus dem Zusammenspiel im Führungsteam, ist Supervision für Führungsteams oft der wirksamere Hebel. Den allgemeinen Rahmen beschreibt die Seite Executive Coaching.

FAQ

Häufige Fragen

Bin ich schon im Burnout oder „nur“ gestresst?

Das lässt sich im Gespräch besser klären als mit einem Selbsttest. Grob gesagt: Stress ist Belastung, die nach Erholung wieder verschwindet. Burnout ist der Zustand, in dem Erholung nicht mehr wirkt. Bei Verdacht auf Letzteres führt der erste Weg zur Ärztin oder zum Arzt — Coaching kann begleiten, aber nicht ersetzen.

Erfährt mein Unternehmen davon?

Nur, wenn Sie das wollen. Bezahlt das Unternehmen das Coaching, kennt es das vereinbarte Ziel — etwa „Belastbarkeit und Selbstführung“ — und nichts vom Inhalt.

Wie schnell wirkt Burnout-Prävention?

Emotionale Entlastung stellt sich oft schon nach den ersten Gesprächen ein — das zeigt auch die Forschung (Künzli, 2005). Strukturelle Veränderungen wie Delegation, Erreichbarkeit oder Kalender brauchen einige Wochen, bis sie halten. Rechnen Sie mit fünf bis zehn Einheiten.

Kann ich das auch online machen?

Ja. Gerade bei hoher Belastung ist der Wegfall der Anreise ein Vorteil. Das Erstgespräch führe ich gern persönlich — notwendig ist das nicht.

Kontakt

Ein erstes Gespräch — unverbindlich.

Wenn Sie beim Lesen an sich selbst gedacht haben, ist das Erstgespräch der einfachste nächste Schritt. Vertraulich, ohne Verpflichtung.

Vertraulich und unverbindlich.

Oder direkt: +43 (1) 435 0 620 LinkedIn Ablauf & Konditionen →